Mittwochswanderung: Von Gimmeldingen zum Weinbiet und durch das Mußbachtal zurück 🥾



Mittwoch. Wandertag. Das kann gerne zur Gewohnheit werden. 😉

Im schönen Weindorf Neustadt-Gimmeldingen starte ich am Sportplatz, wo man bequem parken kann. Genau hier beginnt das Tal des Mußbachs. An den Talhängen kann man hinaufsteigen – beispielsweise zum Stabenberg oder, wie ich heute, hinauf zum Weinbiet. 🏔️

Heute hat es angenehme 24 bis 27 Grad bei wechselnder Bewölkung. Allerdings liegt eine spürbare Gewitterstimmung in der Luft und es ist auch einigermaßen schwül. 🌦️


Ein verwunschener Treppenweg führt hinauf zur ersten Anhöhe. Hier bietet sich bereits ein herrlicher Ausblick auf Gimmeldingen und die Rheinebene. Der Weg verläuft leicht ansteigend in den Wald hinein, bis nach wenigen hundert Metern links ein steiler Pfad abzweigt.
Hinter dem Treppenweg bieten sich verschiedene Routen an. Eine Variante führt noch ein Stück am Haardtrand entlang und verwöhnt mit tollen Ausblicken, bevor der Pfad schließlich in den Wald hinein ansteigt, Kurs auf das Weinbiet. 🌲


Das südliche Flair ist einfach herrlich: Ein wunderschöner Mischwald mit knorrigen Kiefern und sandigem Boden zaubert mir echte Mittelmeerstimmung aufs Gemüt. Ich muss unweigerlich an meine Urlaube auf Korsika und Sardinien denken. 🏝️

Unterwegs beim Aufstieg bin ich zwei wandernden Rentnern in meiner Altersklasse begegnet. Sie hatten es sich auf einer Bank gemütlich gemacht: ein Geschirrtuch als Tischdecke ausgebreitet und zwei Steingutbecherchen mit Rotwein gefüllt. 🍷 Auf meinen Kommentar, wie herrlich gemütlich so ein Rentnertag auf der Bank doch sei, kam prompt die typisch pfälzische Replik: „Ja, glei is es nimme schää, weil der Woi ist glei all!“ 🍇

Danach stimmten wir noch gemeinsam in das Loblied auf den vorzeitigen Ruhestand ein. Wobei einer der Männer schmunzelnd den einzigen wirklichen Nachteil des Rentnerdaseins so formulierte: „Wonn ma net hoch zum Woibiet misst!“ 😄


Im Weinbiethaus um 11:50 Uhr war es noch schön leer. Mein Seniorenteller bestand heute aus einer würzigen Scheibe Saumagen mit Sauerkraut und Brot und der leckeren Soße, die sie dort machen. Preislich etwas höher angesiedelt, aber sehr gute Qualität. 🍽️ 


Mit dem roten Punkt geht es hinunter ins Tal auf schönem Pfad.
Dort stößt man auf den weißen Punkt, dem man weiter hinunter folgt. So gelangt man hinunter ins Tal und kann auch im Forsthaus Benjenthal einkehren und im Talgrund zurückwandern. 

Ich bin heute nicht ganz hinuntergelaufen, sondern auf etwas Höhe zurückgewandert und kam schließlich an der Stelle raus, an der ich vormittags den steilen Pfad nach links genommen hatte.

Jetzt habe ich den Fahrweg hinunter eingeschlagen, der einen kontinuierlich durch schattigen Wald zurück zum Parkplatz bringt. 🚶‍♂️

Nach der Wanderung ging es noch kurz in den italienischen Supermarkt, um das mediterrane Lebensgefühl weiter zu kultivieren. 🛒 

Zu Hause gab es dann einen schönen Kaffee mit ein paar italienischen Biscotti. ☕ 👫

Danach noch eine halbe Stunde die Augen zumachen, bevor es weitergeht zum Enkelmann – der hat nämlich beantragt, nach dem Kindergarten noch unbedingt was mit dem Opa machen zu wollen! 😊

Hier noch der Link zu Komoot:
https://www.komoot.de/tour/3110457134?ref=aso&share_token=aK0jzgblNAhsrD7ab9srzlaqLp623DRPtgiplj47N2cPrh3nuR&t_s=referral&t_cid=route_share

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

👋 Willkommen auf opas-traumleben

🏕️ Opa erzählt Meine Campingleidenschaft – Teil 1: Die Anfänge

Enkelinzeit im Juli - schon Tradition 💕