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Wenn man Gutes tut, kommt auch Gutes zurück

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Den  Freitag Vormittag habe ich ruhig angehen lassen – ein schöner Rentnervormittag: gemütlich mit ein bisschen Haushalt, ein bisschen Kochen, auf dem Balkon sitzen, Kaffee trinken, Musik hören. Mittags bin ich dann mit dem Auto Richtung Garten aufgebrochen. Auf der Rückfahrt wollte ich einkaufen fahren und bei der Tochter noch was abholen. An meiner Tankstelle wollte ich noch schnell mal das Auto waschen lassen. Ein Auto war gerade in der Waschhalle, also hieß es warten. Aber als ich dann dran war und hineinfahren wollte, sprang mein Auto nicht mehr an. Da ich einen Schutzbrief bei der HUK-COBURG habe, habe ich die Nummer für Pannen angerufen. Sehr freundlich ist der Kontakt dort immer. Man wird mir einen Abschleppwagen schicken, und der wird aber auch vor Ort schauen, ob er etwas tun kann. Man bekommt dann eine SMS mit der voraussichtlichen Wartezeit. 90 Minuten hieß es darin. Da ich noch nicht weit weg war von zu Hause, beschloss ich, erst mal zu Fuß einkaufen zu geh...

Schwere, traurige Gedanken mischen sich heute in meinen schönen Rentnermittwoch

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Wilde Mirabellen in den Weinbergen  Heute ist der erste angenehme Tag nach der extremen Hitzewelle.  Bei 25 bis 27 °C und einem frischen Wind kommt fast schon Sommerfeeling wie am Meer auf. Heute stehen keine Verpflichtungen an, also heißt es: den Rentnermittwoch nutzen! 😄 Auch der Himmel zeigt sich herrlich mit einem Mix aus Sonne und Wolken.  Fährt man nach Neustadt-Diedesfeld, kann man unterhalb des Hambacher Schlosses direkt in den Weinbergen parken – dort gibt es verschiedene Parkplätze. Von da aus geht es bald hinein in den Wald, wo es erst einmal kräftig bergauf geht. Unterwegs kommt man an einer angelegten Mountainbike-Abfahrtsstrecke vorbei.  Nach etwa 20 Minuten erreicht man einen wunderschönen Pfad, der sanft durch den Kiefernwald ansteigt. Er verläuft hoch oberhalb eines Tals, das sich tief in den Pfälzerwald hineinzieht. Zur linken Hand eröffnen sich dabei immer wieder herrliche Ausblicke auf die Dörfer, die Weinberge...

Der Juni-Garten und die Hitzewelle

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Im Juni wird es ja oft schon sehr heiß, und dieses Jahr haben wir die schlimmste Hitzewelle bekommen.  Jeden Tag wurde es noch heißer, tagelang hatten wir Temperaturen zwischen 35 und 39 Grad und Nachtwerte von bestenfalls 23 Grad.  Heute soll der letzte Tag sein, und für den Abend sind Gewitter gemeldet. Am Anfang der Hitzewelle hatte ich noch 21 Grad im Wohnzimmer, heute sind es 28 Grad. Jeden Tag ist das Thermometer ein kleines bisschen weiter geklettert. Man konnte die Wohnung gar nicht mehr runterkühlen – trotz eines gut gedämmten Hauses und cleveren Lüftungsmanagements.  Ich glaube, ohne ein Kühlgerät kommt man in Zukunft einfach nicht mehr aus. Es gibt ja diese mobilen Geräte, bei denen man den Schlauch aus dem Fenster leitet. Dafür soll es wohl solche Plastikschienen geben, die man einfach im Fenster einklemmen kann. Ich bin übrigens mit dem Auto zum Schrebergarten gefahren, weil es mir mit dem Fahrrad einfach zu hei...

Eben noch Enkel, heute Opa: Wie die Fürsorge meiner Großeltern meinen Weg mitbestimmte

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Wenn man Opa ist und auch noch in Pension, hat man Zeit nachzudenken. Auch über das eigene Leben.  Jetzt bin ich selber in der Opa-Rolle. Und es ist gefühlt nicht so lange her, da war ich selber Enkel. Wenn ich hier so sitze und nachdenke, springen meine Gedanken wild durch die Jahrzehnte.  Meine Großväter haben mich sehr stark geprägt. Als Kind war ich sehr viel bei meinen Großeltern. Meine Großeltern väterlicherseits stammten aus Pressburg. Bratislava heißt es heute und ist die Hauptstadt der Slowakei. Dort lebten vor dem Zweiten Weltkrieg Deutsche, Ungarn und Slowaken friedlich zusammen.  Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Deutschen vertrieben. Ich stamme also sozusagen aus einer Flüchtlingsfamilie. Die ganze Diskussion in Deutschland der letzten Jahrzehnte über Deutsche und Ausländer ist so überflüssig, dumm und kindisch. Alle sind wir doch Migranten – früher oder später gewesen. Mein Opa war ein Handwerker, Parkettleger. Aber er interessierte sich...

Wie aus leeren Dörfern und vollen Städten wieder Heimat wird – und wie Politik wieder Vertrauen schafft

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In Deutschland herrscht zurzeit eine große Politikverdrossenheit und wenig Vertrauen in die regierenden Politiker, und das stärkt auch den Zulauf von populistischen Parteien. Und die Politik ist nicht unschuldig daran. Das Wohlstandsversprechen gilt heute nicht mehr für alle. Und das bringt die Demokratie in Gefahr. Wie könnte das wieder besser werden? Wenn Menschen wieder das Gefühl haben, die Politik schafft die richtigen Rahmenbedingungen für ihre existenziellen Bedürfnisse und Interessen. Und man kann mitbestimmen und mitwirken an der Gestaltung seines Lebens. Eigene Lebensentwürfe und Lebensweisen werden möglich, bezahlbar und wählbar.  Ich möchte hier mal meine Ideen und Visionen entwickeln, die in so eine Richtung gehen könnten. In den Ballungsgebieten und Städten drängen sich die Menschen heute und die Mieten sind explodiert, während in einigen Gebieten Deutschlands Wohnungen und Häuser leer stehen. Diese ländlichen Gebiete bluten aus und in den Ballungsräumen w...

Wandertag am Rentnertag

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Mittwochs hot de Aaazt zu. Awwa die Hitte in de Palz uff... Mittwochs ist Rentnertag im Pfälzerwald, und es haben tatsächlich einige Pfälzerwald-Hütten und Naturfreundehäuser geöffnet.  Traditionell gehen die Rentner dann auch wandern. Heute wollte ich das auch mal machen. Das Wetter heute: schön, schon etwas zu warm und leicht schwül. Aber es ist der letzte Tag vor der angesagten großen Hitze mit tagelang 36 Grad und tropischen Nächten. Auch wenn ich meine Wohnung einigermaßen kühl halten kann, habe ich schon Horror davor. Mein Ziel heute: der Isenachweiher. An der Straße von Bad Dürkheim nach Kaiserslautern gelegen – sehr idyllisch, mitten im Wald. Und passend für die Rentner: Ein toller Biergarten am Wasser und auch ein Kinderspielplatz für die Familien. Es war morgens noch etwas bewölkt, und ich habe es gemütlich angehen lassen und bin so gegen 11 Uhr gestartet. Bei der Ankunft am Weiher saßen schon einige, eher über 80-jährige Rentner an den...

Sonntagsspaziergang mit ein paar Gedanken zur Renaturierung

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Sonntags mache ich ja gerne einen Spaziergang in meiner Umgebung und ich habe es nicht weit und bin schon in der herrlichsten Natur. In meiner Stadt existieren Industrie, Gewerbe, Abfallwirtschaft und  gewachsene Natur nebeneinander. Das hat was. Um den Schutt- und Müllberg herum und an der Grenze zum Wertstoffhof haben sie eine naturnahe Zone geschaffen.  Während meines Spaziergangs habe ich darüber nachgedacht, wie sinnvoll so etwas ist, und habe ein bisschen darüber recherchiert.  Und die Antwort heißt: Ja, es ist sinnvoll!  Im Hinblick auf den Naturschutz ist es aber an erster Stelle wichtig, dass man gewachsene Lebensräume möglichst nicht weiter zerstört.  Wo bereits Umnutzungen und Zerstörungen stattgefunden haben, ist es durchaus sinnvoll, sich um Renaturierung zu bemühen und Flächen zu schaffen, die sich die Natur über die Jahre wieder zurückholt. Also, das Stichwort heißt Renaturierung. ...

Ein fauler Freitag, Regen und ein Blitzgericht

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Heute habe ich einen faulen Freitag.  Diese Woche und auch letzte Woche hatte ich sehr viel Enkeldienst.  Das hat sich fast so angefühlt wie eine 30-Stunden-Stelle. Der kleine Schatz wechselt in einen neuen Kindergarten und in der Übergangszeit von Alt zu Neu haben wir Großeltern die Betreuung übernommen.  Eine schöne, aber nicht ganz unanstrengende Aufgabe. Heute habe ich frei und versuche mich zu erholen. Sprich: wenig tun.  Zum faulen Freitag passt heute auch das Wetter: Regen. Was ich ja gerne mache und was ich entspannend finde, ist Kochen. Was habe ich noch im Kühlschrank? Daraus muss was gezaubert werden. Und so ergab sich folgendes Gericht für heute: 🍳 Mein Freitags-Blitzgericht 🍝 Mediterrane Bratnudeln mit Bimi & Feta Zutaten :  Vollkornspaghetti (gebrochen) • Bimi • gelbe Paprika • Aubergine • Zwiebeln & Knoblauch • weiße Riesenbohnen • frische Kräuter • Olivenöl • Feta • Nudelwasser & ein Schluck Milch. Zubereitung :  Sp...