Winterflucht statt Sommerstress. Warum der Winter die wahre Reisezeit für Gärtner ist.
Als Schrebergärtner kann man ja im Grunde im Frühling, Sommer und Herbst kaum verreisen – am ehesten noch im Herbst. Gerade im Sommer ist man schließlich täglich mit dem Gießen beschäftigt. Doch wen könnte man beauftragen, diesen Job wirklich gewissenhaft zu erledigen? Das ist verdammt schwierig. Die Gartennachbarn haben selbst alle Hände voll zu tun, und wer hängt nach Feierabend schon bereitwillig noch eine ganze Stunde für den Nachbargarten dran? Gerade wenn man Gurken, Zucchini und Tomaten mit so viel Herzblut herangezogen hat, möchte man einfach nicht, dass sie in der eigenen Abwesenheit vertrocknen. Genau aus diesem Grund habe ich in den letzten Jahren eine große Vorliebe für „Winterfluchten“ entwickelt. Wenn im Garten ohnehin Pause ist, zieht es mich weg – so wie im vergangenen Januar, als es an der Algarve einfach richtig toll war. Und ich habe schon lange wieder Sehnsucht nach meiner Casita auf Teneriffa. Wie es aussieht, scheint sie im Dezem...