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Wandertag am Rentnertag

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Mittwochs hot de Aaazt zu. Awwa die Hitte in de Palz uff... Mittwochs ist Rentnertag im Pfälzerwald, und es haben tatsächlich einige Pfälzerwald-Hütten und Naturfreundehäuser geöffnet.  Traditionell gehen die Rentner dann auch wandern. Heute wollte ich das auch mal machen. Das Wetter heute: schön, schon etwas zu warm und leicht schwül. Aber es ist der letzte Tag vor der angesagten großen Hitze mit tagelang 36 Grad und tropischen Nächten. Auch wenn ich meine Wohnung einigermaßen kühl halten kann, habe ich schon Horror davor. Mein Ziel heute: der Isenachweiher. An der Straße von Bad Dürkheim nach Kaiserslautern gelegen – sehr idyllisch, mitten im Wald. Und passend für die Rentner: Ein toller Biergarten am Wasser und auch ein Kinderspielplatz für die Familien. Es war morgens noch etwas bewölkt, und ich habe es gemütlich angehen lassen und bin so gegen 11 Uhr gestartet. Bei der Ankunft am Weiher saßen schon einige, eher über 80-jährige Rentner an den...

Sonntagsspaziergang mit ein paar Gedanken zur Renaturierung

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Sonntags mache ich ja gerne einen Spaziergang in meiner Umgebung und ich habe es nicht weit und bin schon in der herrlichsten Natur. In meiner Stadt existieren Industrie, Gewerbe, Abfallwirtschaft und  gewachsene Natur nebeneinander. Das hat was. Um den Schutt- und Müllberg herum und an der Grenze zum Wertstoffhof haben sie eine naturnahe Zone geschaffen.  Während meines Spaziergangs habe ich darüber nachgedacht, wie sinnvoll so etwas ist, und habe ein bisschen darüber recherchiert.  Und die Antwort heißt: Ja, es ist sinnvoll!  Im Hinblick auf den Naturschutz ist es aber an erster Stelle wichtig, dass man gewachsene Lebensräume möglichst nicht weiter zerstört.  Wo bereits Umnutzungen und Zerstörungen stattgefunden haben, ist es durchaus sinnvoll, sich um Renaturierung zu bemühen und Flächen zu schaffen, die sich die Natur über die Jahre wieder zurückholt. Also, das Stichwort heißt Renaturierung. ...

Ein fauler Freitag, Regen und ein Blitzgericht

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Heute habe ich einen faulen Freitag.  Diese Woche und auch letzte Woche hatte ich sehr viel Enkeldienst.  Das hat sich fast so angefühlt wie eine 30-Stunden-Stelle. Der kleine Schatz wechselt in einen neuen Kindergarten und in der Übergangszeit von Alt zu Neu haben wir Großeltern die Betreuung übernommen.  Eine schöne, aber nicht ganz unanstrengende Aufgabe. Heute habe ich frei und versuche mich zu erholen. Sprich: wenig tun.  Zum faulen Freitag passt heute auch das Wetter: Regen. Was ich ja gerne mache und was ich entspannend finde, ist Kochen. Was habe ich noch im Kühlschrank? Daraus muss was gezaubert werden. Und so ergab sich folgendes Gericht für heute: 🍳 Mein Freitags-Blitzgericht 🍝 Mediterrane Bratnudeln mit Bimi & Feta Zutaten :  Vollkornspaghetti (gebrochen) • Bimi • gelbe Paprika • Aubergine • Zwiebeln & Knoblauch • weiße Riesenbohnen • frische Kräuter • Olivenöl • Feta • Nudelwasser & ein Schluck Milch. Zubereitung :  Sp...

Vom Glück, alleine zu reisen

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Ich war Mitte 50, als ich begann, alleine in den Urlaub zu fahren.  Es hat sich bei mir einfach so entwickelt.  Ich habe mal gegoogelt und siehe da: Alleinreisen scheint voll im Trend zu liegen. Wenn ich selbst unterwegs bin, habe ich diesen Eindruck allerdings nicht wirklich. Man sieht doch meistens Paare, Familien oder Gruppen. Als junger Mensch hätte ich mich aus freien Stücken nie fürs Alleinreisen entschieden.  Wie es im Leben aber oft so ist, hat es sich durch die Umstände einfach so ergeben.  Erst kam die Trennung von meiner Ehefrau, danach bin ich eine Zeit lang mit meinen Töchtern und mit einem Freund in den Urlaub gefahren. Die Töchter wurden irgendwann erwachsen und der Freund fand eine Partnerin, mit der er dann verständlicherweise gemeinsam verreisen wollte. In einem anderen Beitrag habe ich ja bereits über meine Camping-Leidenschaft geschrieben. Ich hatte noch den alten Wohnwagen mit allem Drum und Dran und besaß scho...

L’orto di Opa Lino

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Der Juni hat begonnen und im Gemüsegarten geht es jetzt richtig vorwärts.  Zucchini, Schwarzkohl, Gurken und Tomaten wachsen im Moment so kräftig, dass man fast schon dabei zuschauen kann.  Auch die Möhren, die Zwiebeln und der Salat gedeihen schön! Ich habe außerdem noch Mangold und Rote Bete ausgesät, aber die kommen noch nicht so richtig. Ich mag die Cucina Povera. Man baut sein Gemüse im Garten an, erntet genau das, was man gerade braucht, und bereitet es in der Küche frisch zu, um daraus einfache Gerichte zu zaubern. Genau so stelle ich mir das Leben in einem kleinen Dorf in Apulien vor. Dieser Vorstellung eifere ich nach. Ich möchte in Zukunft noch mehr Sachen anbauen und habe mir deshalb schon Samen von Sprossenbrokkoli bestellt. Den kann man als Nachfrucht im Juli noch aussäen und dann vielleicht im Oktober oder im nächsten Frühjahr ernten. Sprossenbrokkoli oder Bimi bekommt man manchmal auch bei L...

Eine meiner Lieblingsrunden bei Neustadt: Vom Kaltenbrunner Tal zur Hellerhütte

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Während die große Masse noch am Pfingstsamstag bei Lidl an der Kasse steht, bin ich schon unterwegs.  Da ich meiner Tochter noch Sachen bringen musste, bin ich heute mit dem Auto gefahren.  Cousinchen kommt zu Besuch. Opa hat frei und geht Waldbaden. Eine meiner Lieblingsrunden startet an der Waldgaststätte Kaltenbrunner Tal. Man kann mit dem Auto auf einem schmalen Waldsträßchen dorthin fahren.  Vom Parkplatz steigt man direkt hinauf zur Kleinen Ebene. Von dort geht es weiter mit der gelben Markierung auf dem Lieselotte-Steig – ein sehr schöner Pfad mit viel Schatten. Zwischendurch tun sich herrliche Ausblicke auf. Einfach toll, der Lieselotte-Steig! Optimal bei sommerlichen Temperaturen, die wir an diesem Pfingstwochenende jetzt schon haben.  Der Pfad mündet auf einen Fahrweg, auf dem man ein paar hundert Meter lang moderat ansteigt, bis wieder ein schöner Pfad kommt.  Wieder nur Vogelgezwitscher. Kei...