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Saisonstart am 2. MĂ€rz – Heute war ich das erste Mal im Garten

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Der GĂ€rtnertatendrang ist bei mir erst heute so richtig erwacht. Und ich dachte mir: Das passt doch auch! Mit dem Beginn des MĂ€rz geht es endlich los. Außerdem scheint heute eine richtig tolle Sonne von einem blauen Himmel – das motiviert natĂŒrlich ungemein. Weil ich nachmittags noch etwas anderes erledigen muss, habe ich heute erst mal zwei StĂŒndchen im Garten verbracht und schon ein bisschen was geschafft: Die SitzbezĂŒge habe ich abgezogen, um sie zu Hause schön zu waschen.  Im HĂ€uschen wurde gekehrt und auch der Weg vor der Parzelle ist bereits gesĂ€ubert – nicht, dass man noch Ärger bekommt!  Den Tisch habe ich ebenfalls vom winterlichen Schmutz befreit. Und natĂŒrlich habe ich den Stand der Natur im neuen Jahr mal genau inspiziert.  Ich habe Thymian und Rosmarin fĂŒr zu Hause abgeschnitten und die ersten frischen Giersch-BlĂ€ttchen gepflĂŒckt.  Der traditionelle Erzfeind des GĂ€rtners, der Giersch, ist bei mir ein Freund und löst ec...

Der Kofferplattenspieler meiner Kindheit und die Freiheit von heute

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Als ich gestern Morgen aufwachte und schlaftrunken meine Kaffeemaschine bediente, ging mir ein Lied durch den Kopf: „Warum sind Menschen so gefĂŒhllos? Warum sind sie hart und kalt? Nein sagt sich so leicht, hart sein ist so leicht.“ Es ist ein Lied aus dem Musical Hair. Es gibt eine deutsche Version auf Schallplatte mit dem Namen Haare. Diese Schallplatte besaßen meine Eltern, und als Kind – ich denke, ich war im Grundschulalter – habe ich diese Platte sehr viel gehört. Wir hatten einen Kofferplattenspieler. Der Deckel war der Lautsprecher; man konnte ihn abnehmen und nebendran stellen. Auf diesem Plattenspieler hörte ich alle Platten, die wir zu Hause so hatten, Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre. Warum kommt mir gerade jetzt dieses Lied in den Sinn? Man sagt ja, dass so etwas kein Zufall ist und das Gehirn es meisterhaft versteht, einem solche Erinnerungen in den passenden Momenten zuzuspielen.  Das Thema „Nein-Sagen“ ist gerade ganz aktuell in meinem Leben. Ich mö...

Grauer Start, blaues Finale​

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Wettervorhersage fĂŒr heute: Hochnebel, der sich im Laufe des Tages auflöst, und dann sonniges Wetter mit Temperaturen von 14 Grad.  In der Pfalz beginnen ja schon manchmal Ende Februar die MandelbĂ€ume zu blĂŒhen. Viele BlĂŒten konnten es dieses Jahr noch nicht sein, denn das Wetter war ja bislang eher kalt und regnerisch.  Aber der Weg durch die Weinberge ist gerade im FrĂŒhjahr schön. Und so habe ich mir einen Rundweg ausgesucht:  Mandelrundweg Nummer 2, beginnend in Rhodt unter Rietburg ĂŒber Hainfeld und Weyher, in der Hoffnung, dass die Sonne sich im Laufe der Wanderung durchsetzt und durch die Wolken scheint. In der Stadt begann die Sonne bereits ein wenig durch die Wolken zu lugen. Aber unterwegs Richtung PfĂ€lzer Weinstraße war die Wolkendecke noch sehr dicht. Und so startete ich am Parkplatz am Ortseingang von Rhodt unter Rietburg bei sehr trĂŒbem Wetter und gerade mal 10 Grad. Zum GlĂŒck hatte ich mir ein Stirnband in den Rucksack gepackt.  Diese Nebels...

Tag 4: Genuss ohne Reue – So bunt sehen meine 1800 kcal aus

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Es ist Tag 4 meiner kalorienreduzierten ErnĂ€hrung und es lĂ€uft ganz gut.  Wie erwartet ist es abends am schwierigsten. Ich versuche, die Mahlzeiten mit ausreichend großem Volumen zuzubereiten, sodass ich das GefĂŒhl habe, es ist was auf dem Teller und der Magen ist gefĂŒllt. Wenn ich dann um 21 Uhr denke: „Jetzt könnte ich noch ...“, erlaube ich mir einen kleinen Naturjoghurt mit Zimt und einem Teelöffel gehackten Mandeln. Das funktioniert ganz gut. Den heutigen Tag habe ich mal aufgelistet: 📅 Opalinos Regentag-ErnĂ€hrungsplan Ziel: < 1.800 kcal 🌅 FrĂŒhstĂŒck (~ 08:30 Uhr) Standard-FrĂŒhstĂŒck MĂŒsli Bilanz: ~ 300 kcal ☕ Über den Tag verteilt Kaffee mit insgesamt ca. 300 ml Bio-Vollmilch (3,8 %) Bilanz: ~ 200 kcal đŸČ Mittagessen: „Regentag-Kraftpaket“ Herzhafte Linsensuppe mit viel buntem GemĂŒse,  60 g Berglinsen,  1 EL Olivenöl Bilanz: ~ 475 kcal đŸ„— Abendessen:  Großer Salat (Endivien/Feldsalat) mit Tomaten, 1 Avocado, 60 g Feta und 1 EL Olivenö...

Kalorienfallen entlarvt: Warum gesundes Essen allein manchmal nicht reicht (Meine 1800-kcal-Challenge)

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In meinem letzten Blogpost habe ich euch ja von meinem Plan berichtet, eine Scheinfastenkur zu machen. Ich konnte wieder meine liebe Kollegin gewinnen, mit mir zusammen die „Five Days“ durchzufĂŒhren. Das freut mich sehr! Wir haben als Starttermin den 6. MĂ€rz auserkoren. Nun habe ich mir gedacht, ich könnte bereits im Vorfeld mit einer gesunden, kalorienreduzierten Essweise starten – sozusagen als Vorbereitung und Einstimmung auf die Fastentage. Nachdem ich am Donnerstag und Freitag jeweils mit Freunden unterwegs war und nicht auf die Kalorien geschaut habe, habe ich als Starttermin den gestrigen Samstag gewĂ€hlt.  Dabei ernĂ€hre ich mich grundsĂ€tzlich ja nicht ungesund. Ich esse sehr viel GemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte, Kartoffeln, Haferflocken und natĂŒrlich Pasta.  Aber wenn man sich ein bisschen mit den Kalorien beschĂ€ftigt, stellt man sehr schnell fest, wo die Fallen lauern.  Bei mir ist das die schiere Menge – die PortionsgrĂ¶ĂŸe. Dazu kommen viel Olivenöl ...

Scheinfasten: Hausputz fĂŒr Körper und Geist

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Habt ihr schon einmal etwas gehört von Scheinfasten ?   Barbara Becker hat das Scheinfasten populĂ€r gemacht mit ihrem Buch „Five Days Only“, das im Jahr 2021 erschien. Die Methode ist offiziell anerkannt. Es ist weniger eine DiĂ€t als eine Fastenkur, die fĂŒnf Tage lang dauert. Sie soll zur Reinigung und Zellerneuerung beitragen. Nach zwei Tagen soll der Körper in die Autophagie gelangen und einen „Hausputz“ durchfĂŒhren. Bei dieser Art des Fastens ist es so, dass man etwas essen darf. Aber nur bestimmte Lebensmittel und andere gar nicht. Was man essen darf: Obst, GemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte, gesunde Fette wie Olivenöl, Leinöl, NĂŒsse und Kerne. Ansonsten ist nichts erlaubt. Keine Milchprodukte, kein Fleisch, keine Nudeln und so weiter. Ich habe diese fĂŒnf Tage Scheinfastenkur bislang zweimal gemacht und es hat mir gut getan.  Von der Menge der Kalorien, die man  zu sich nimmt, gibt es auch laut Barbara Becker einen Fahrplan. So soll der erste Tag 1.100 Kalorien beinhal...

I'm my own walkman

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Bobby Mc Ferrin The Voice 1984 1982 war die Schule zu Ende und im Herbst habe ich ein FSJ in MĂŒnchen begonnen. Da hat mich der Jazz-Virus so richtig erwischt. In MĂŒnchen habe ich mir sehr bald einen Jazzgitarrenlehrer gesucht und nahm Unterricht bei Thorsten Klentze.  Er war selbst erst 1981 von Hamburg nach MĂŒnchen gezogen, um Jazz zu spielen, und verdiente sich sein Geld mit Unterrichten. Abends hörte ich Jazz im Radio und nahm Kassetten auf. Nach einem Jahr ging es zurĂŒck in die Kurpfalz. Mit einem Freund spielte ich regelmĂ€ĂŸig im Duo; wir hörten Platten und teilten unsere Leidenschaft. Der Freund hieß Jogi. Wir lasen auch die Jazzzeitschriften, und ich glaube, es war Jogi, der von einem neuen SĂ€nger gehört hatte, der ganz alleine auf der BĂŒhne stehen sollte – ohne Band. Er wurde in der Fachpresse wohl ziemlich gehypt. Auf jeden Fall besorgten wir uns Karten fĂŒr den Mannheimer Rosengarten, und am 19. MĂ€rz 1984 saßen wir gespannt im Saal. Und was wir da hörten – ja, e...

Lifestyle Teilzeit oder veraltetes Weltbild?

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Das Thema „Lifestyle Teilzeit“ wurde ja massiv von CDU-Leuten in die öffentliche Diskussion geworfen. Und auch der Kanzler sagt immer wieder, wir alle mĂŒssten mehr arbeiten. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Kanzler schon 70 ist und mit seinem Weltbild irgendwie „out“ ist. Er scheint die gesellschaftlichen RealitĂ€ten von normalen Menschen nicht wirklich zu kennen. Ich habe mir im Zug – der Lifestyle PensionĂ€r, der ich ja bin 😁 – den Podcast von Anne Will zu diesem Thema angehört, mit Marcel Fratzscher als Gast. Der Tenor dieses Beitrags unterstĂŒtzt meine Ansicht: Die CDU und der Kanzler spalten die Gesellschaft. Sie machen Politik auf Kosten schwĂ€cherer Mitglieder der Gesellschaft und bringen dabei nicht mal die Wirtschaft nach vorne. Da schwirrt völlig veraltetes Gedankengut durch die Köpfe. Unter anderem wurde im Podcast von Marcel Fratzscher die Gruppe der ĂŒber 60-JĂ€hrigen angesprochen: Die RealitĂ€t ist doch, dass viele Arbeitnehmer in diesem Alter schlicht krank...

Grenadiermarsch auf Opalino Art – Revoge am Montag

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Montag ist ja der Tag fĂŒr Revoge. Kennt ihr nicht? Reste von gestern. Traditionell wird ja am Wochenende gut gekocht. Und dann bleibt bisweilen was ĂŒbrig. Na, so war es bei mir auch. Ich hatte noch zwei Frikadellen. Und außerdem fahre ich die Woche ein paar Tage weg und da muss der KĂŒhlschrank leer werden. Von meinem SB-Hofladen im Dorf hatte ich noch eine schöne Sellerieknolle und zwei Birnen. Ein großer Teil der Knolle wanderte durch die GemĂŒseraffel mit einer Birne und wurde mit einem Joghurt-Olivenöl-Dressing zu einem schönen Salat, den ich noch mit WalnĂŒssen getoppt habe. Und aus ein paar ĂŒbrigen kleinen Kartoffeln, ein paar restlichen Emmer-Penne, einer Karotte, ein paar Stangen Staudensellerie und der restlichen Knollensellerie plus einer roten Zwiebel wurde ein leckerer Grenadiermarsch.  Das kommt aus der österreichisch-ungarischen KĂŒche und ist ein Restegericht mit Nudeln und Kartoffeln. Da kam dann meistens noch ĂŒbrig gebliebenes Braten...

Vom Schock zur Vision: Zeit fĂŒr einen gesellschaftlichen Hilfeplan

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​ Ganz Deutschland ist schockiert und trauert um den getöteten Zugbegleiter Serkan C. , der von einem Schwarzfahrer bei der AusĂŒbung seines Dienstes auf brutalste Weise zusammengeschlagen wurde. Er verstarb tragischerweise am folgenden Tag an seinen schweren Verletzungen. Er war alleinerziehender Vater von zwei Söhnen im Alter von 11 und 13 Jahren. Nun wird mit Recht darĂŒber diskutiert, wie man die Sicherheit der Bediensteten bei der Bahn maßgeblich verbessern kann. Es ist gut und wichtig, dass man sich hierĂŒber endlich ernsthafte Gedanken macht. ​Man hört viel in den Medien darĂŒber, dass der gesellschaftliche Ton rauer wird. Gerade Mitarbeiter in den Dienstleistungsberufen sind immer hĂ€ufiger Anfeindungen, Drohungen, Hasstiraden und konkreter Gewalt ausgesetzt.  Das Aufkommen der Populisten in der Politik ist hierfĂŒr ein deutliches Alarmsignal. Dieses menschenverachtende Gerede und Geschrei der Rechtspopulisten ist mittlerweile sogar im Parlament angekommen. Erschrec...

Kritharaki-GlĂŒck: Mein grĂŒnes „Risotto“ gegen das Februar-Grau

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Eine ErkĂ€ltung hat mich wieder im Griff. Gestern nasskaltes, graues Wetter und heute Nebel. Hoffentlich kommt noch die versprochene Sonne raus am Nachmittag. Da hilft nur was Buntes: kochen, lecker und gesund.  Aus meinen VorrĂ€ten habe ich mir ein Kritharaki-Risotto gemacht – oder soll ich sagen: Kritharotto ? Die Basis ist ein Soffritto aus Zwiebeln, Knoblauch, Karotte und Staudensellerie, alles fein geschnitten. Diese werden in Olivenöl schön angeschwitzt. Dann kommen die kleinen Nudeln dazu und als besonderer Kick eine Handvoll roter Linsen. Nudeln und Linsen werden auch ein paar Minuten mitgebraten. Leider habe ich heute keinen Weißwein im Haus, um abzulöschen. Deshalb kommt gleich GemĂŒsebrĂŒhe dazu. Da ich keine selbstgemachte BrĂŒhe habe, benutze ich die „WĂŒrzfee“ von Lebe Gesund. Jetzt kommt das grĂŒne GemĂŒse sukzessive in die Pfanne: ein bisschen Lauch in feinen Ringen, eine Handvoll TiefkĂŒhlerbsen, ein wenig klein geschnittener Brokkoli und...

Garten-TrÀume und Tatendrang im Februar

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ApfelblĂŒte im MĂ€rz  Was macht der GĂ€rtner im Februar?  Er trĂ€umt von der kommenden Saison und schwelgt in den Fotoarchiven der letzten Jahre.  BlĂŒtenpracht im April  In Opa Linos Fall möchte er euch auch noch daran teilhaben lassen. Wenn ich meine Alben in der Cloud mit dem Namen „Gartenjahr“ durchschaue, motiviert mich das ungemein – und ein bisschen stolz bin ich auch auf mich.  Wildrose im Mai Einen Plan habe ich ebenfalls schon aufgestellt, wie die Beete dieses Jahr bepflanzt werden sollen. Sobald sich mal besseres Wetter zeigt, werde ich in den Garten gehen und nach dem Rechten schauen. Aus dem ersten Rhabarber wird ein leck'rer Kuchen  Vielleicht beginne ich dann auch direkt mit den ersten Arbeiten, zum Beispiel damit, den Weg vor dem GĂ€rtchen sauber zu machen. Welch ein Empfang Zu tun gibt es ja immer jede Menge: Die SitzkissenbezĂŒge kann man abziehen und mit nach Hause nehmen, u...