Algarve – ein tolles Winterziel

Tavira Januar 2026

Zweimal war ich nun im Winter an der Algarve: Im November 2018 und jetzt im Januar 2026. 

2018 war ich an der Fels-Algarve, westlich von Faro bis nach Sagres. Und dieses Mal an der Sand-Algarve, von Faro östlich bis an die spanische Grenze.

Wandern oberhalb der Klippen im November 2018 

Und ich war beide Male sehr begeistert. Jetzt im Januar fand ich es noch ruhiger, als es im November bereits war. Klar: Es kommt darauf an, was man gerne hat und machen möchte. Ich gehe gerne wandern, genieße die Natur und liebe es, möglichst wenige Menschen zu treffen und die Ruhe und den Wind zu genießen. Ich versorge mich gerne selbst und gehe einkaufen wie die Einheimischen.

Und die Preise sind im Winterhalbjahr günstig. Ich bin für unter 200 € mit Lufthansa hin und zurück geflogen.


Für mein Studio in meinem paradiesischen Landhaus habe ich 300 € für die Woche bezahlt. Im Flugzeug berichteten meine Sitznachbarn, dass sie 30 € für ihre Ferienwohnung in Lagos pro Tag bezahlt haben. Dass sie dort ruhig, aber zentral gewohnt haben und zu Fuß zu den Lokalen im Städtchen gehen konnten.

Faro im November 2018 

Wenn man gerne Essen geht, findet man noch einige Restaurants, die geöffnet haben. Besonders natürlich in den größeren Orten wie Lagos, Olhão oder Tavira. Hier kann man die typischen Gerichte der Algarve essen, vor allem frischen Fisch, gegrillt, und Meeresfrüchte.

Und auch wenn man etwas unternehmen möchte, gibt es in dieser Jahreszeit Locations, die etwas anbieten. In Olhão z.B. gab es ein Jazz-Lokal direkt bei den Markthallen, welches einen Live-Jazz-Abend veranstaltet hat. Und auch die Fähren, die auf die vorgelagerten Inseln der Ria Formosa fahren, verkehrten im Januar, wenn auch in einem geringeren Umfang.

Das Beste ist natürlich das milde Klima mit Temperaturen von 16, 17, 18 Grad am Nachmittag. Bei Sonnenschein bin ich im T-Shirt auf der Terrasse gesessen, habe meinen Kaffee genossen und mich gesonnt. An schönen Tagen habe ich Leute gesehen, die schon in kurzen Hosen unterwegs waren.


In Tavira saßen die Menschen mittags in den Lokalen im Freien. Es herrschte eine ruhige Nebensaisonstimmung. Geht man so wie ich am Ortsrand von Tavira in die Salzwiesen, so trifft man keinen Menschen mehr; man hat die wunderbare Stimmung für sich und teilt sie nur mit der Vogelwelt, die dort zu Hause ist.

Ja, es gibt auch Regen. Und es kann mal stürmisch werden. Als ich 2018 in Burgau ankam, hat es bereits geregnet und in der Nacht herrschte ein ordentlicher Sturm, der meine Klappläden wackeln ließ. Aber am nächsten Morgen begrüßte mich ein wunderbares Licht und ein traumhafter Strand in der Sonne. 

Die Sonne kommt nach einer stürmischen Nacht 

So war es jetzt auch wieder im Januar. Nach einem stürmischen Regentag kam wieder ein sonniger Tag, und der Strand und das Licht waren besonders schön und wie reingewaschen.


Die Westalgarve mit ihren tollen Klippen, Buchten und Stränden ist natürlich sehr imposant. 

Europas äußerster Westen

Aber die Sand-Algarve hat mir auch sehr gut gefallen. Die Weite, die Ruhe, die Vogelwelt, die langen Sandstrände und die sehr schönen Orte!

Schreib mal in die Kommentare: Warst du schon mal an der Algarve im Winter? Und wäre das was für dich?

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