Scheinfasten: Hausputz für Körper und Geist
Barbara Becker hat das Scheinfasten populär gemacht mit ihrem Buch „Five Days Only“, das im Jahr 2021 erschien. Die Methode ist offiziell anerkannt. Es ist weniger eine Diät als eine Fastenkur, die fünf Tage lang dauert. Sie soll zur Reinigung und Zellerneuerung beitragen. Nach zwei Tagen soll der Körper in die Autophagie gelangen und einen „Hausputz“ durchführen.
Bei dieser Art des Fastens ist es so, dass man etwas essen darf. Aber nur bestimmte Lebensmittel und andere gar nicht. Was man essen darf: Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, gesunde Fette wie Olivenöl, Leinöl, Nüsse und Kerne. Ansonsten ist nichts erlaubt. Keine Milchprodukte, kein Fleisch, keine Nudeln und so weiter.
Ich habe diese fünf Tage Scheinfastenkur bislang zweimal gemacht und es hat mir gut getan.
Von der Menge der Kalorien, die man
zu sich nimmt, gibt es auch laut Barbara Becker einen Fahrplan. So soll der erste Tag 1.100 Kalorien beinhalten und die anderen Tage 800 Kalorien pro Tag. Vielleicht habe ich mich in der Vergangenheit nicht so sklavisch an diese Vorgabe gehalten. Ich wollte jetzt nicht zu sehr ins Kalorienzählen geraten. Ich habe das so grob überschlagen.
Eine Tasse schwarzen Kaffee habe ich mir morgens gegönnt. Dazu ein Schälchen mit Obst und ein paar Walnüssen. Mittags eine gemischte Gemüsepfanne mit ein paar Cashewnüssen. Abends einen gemischten Salat mit ein paar Kichererbsen. Am anderen Tag vielleicht mal eine schöne frische Brokkolisuppe! Oder eine Möhrensuppe mit ein paar roten Linsen.
So kann man mit den Zutaten, die erlaubt sind, variieren. Man nimmt dann keine Riesenmengen an Kichererbsen oder Nüssen, sondern eine kleine Menge. Und auch keine Riesenmengen an Olivenöl, sondern einen Esslöffel, wo man sonst normalerweise vielleicht drei Esslöffel nehmen würde. Wenn man sich vor Beginn der Kur mal grob mit den Kalorien beschäftigt und was wie viele Kalorien hat, hat man das so ungefähr im Blick.
Jetzt beginnt ja die Fastenzeit, und da passt doch so eine Fastenkur prima! Ich möchte diese Fünf-Tage-Kur auf jeden Fall im März mal wieder machen. Es ist gut, dass man etwas essen darf. Und die Sachen, die man essen darf, die esse ich alle sehr gerne. Von daher fällt es mir nicht so furchtbar schwer.
Natürlich hat man Hunger. Was mir geholfen hat bei den letzten beiden Malen, war der Umstand, dass ich eine Kollegin motivieren konnte, ebenfalls die Fünf-Tage-Kur mitzumachen. Man tauscht sich aus über mögliche Gerichte. Man kontrolliert sich ein wenig gegenseitig. Man erzählt sich von seinen Höhen und Tiefen und motiviert sich gegenseitig. Das werde ich jetzt beim nächsten Mal wieder so machen. Es macht dann auch mehr Spaß. Zum Glück habe ich noch Kontakte zu meinen liebsten Kolleginnen und habe da schon mal angeklopft.
Ich kann auf jeden Fall berichten, dass mir diese fünf Tage gutgetan haben. Sie sind auch ein Unterbrecher der Gewohnheiten beim Essen. Das fühlt sich gut an. Es hat was von einer Reinigung auf der körperlichen und geistigen Ebene. Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es mir ergeht.
Wie geht es dir? Könntest du dir vorstellen, auch einmal eine Fünf-Tage-Scheinfastenkur durchzuführen? Schreibe mir doch kurz in die Kommentare einen Satz.
The foods in your photos look delicious! I think a cleaning, both mental and physical, in body and mind, is very good for our health! Sometimes changing things in our lives can be difficult, but if we do it gradually, it is easier than if we do it very quickly. As well, when we make healthy changes, it is good to stay with the changes...for life.
AntwortenLöschenThank you so much for sharing, and I wish you good health and happiness always!