Vom Glück, alleine zu reisen
Es hat sich bei mir einfach so entwickelt.
Ich habe mal gegoogelt und siehe da: Alleinreisen scheint voll im Trend zu liegen. Wenn ich selbst unterwegs bin, habe ich diesen Eindruck allerdings nicht wirklich. Man sieht doch meistens Paare, Familien oder Gruppen.
Als junger Mensch hätte ich mich aus freien Stücken nie fürs Alleinreisen entschieden.
Wie es im Leben aber oft so ist, hat es sich durch die Umstände einfach so ergeben.
Erst kam die Trennung von meiner Ehefrau, danach bin ich eine Zeit lang mit meinen Töchtern und mit einem Freund in den Urlaub gefahren. Die Töchter wurden irgendwann erwachsen und der Freund fand eine Partnerin, mit der er dann verständlicherweise gemeinsam verreisen wollte.
In einem anderen Beitrag habe ich ja bereits über meine Camping-Leidenschaft geschrieben. Ich hatte noch den alten Wohnwagen mit allem Drum und Dran und besaß schon viel Routine. Und so traute ich mich schließlich, einfach mal alleine loszufahren.
Als Ziel wählte ich die Vogesen im Elsass – eine Gegend, die ich ebenfalls bereits gut kannte. Diese Faktoren erleichterten mir das Alleinreisen ungemein und machten die Reise zu einem richtig tollen Ereignis.
Ich genoss es, den Tag ganz nach meiner eigenen Façon zu gestalten und meinen ganz eigenen Rhythmus zu finden. Nichts absprechen zu müssen, sondern alles selbst planen zu können, war wunderbar. Ich fühlte mich dabei weder unsicher noch alleine oder einsam. Es war vielmehr ein tiefes Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit.
Im Sommer 2018 habe ich wieder eine Vogesenreise unternommen, die mir erneut super gefallen hat.
https://opas-traumleben.blogspot.com/2025/10/opa-erzahlt-meine-campingleidenschaft.html
Im November 2018 habe ich mich dann sogar getraut, eine Flugreise an die Algarve zu buchen.
Da ich ohnehin gerne recherchiere und Urlaube organisiere, war es für mich gar nicht schwer, etwas Passendes zu finden: eine schöne Ferienwohnung, einen passenden Flug und ein Mietauto.
Alles klappte wunderbar. Ich genoss meine Woche im November an der Felsalgarve in vollen Zügen und spürte wieder dieses tiefe Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit.
Ich unternahm wunderschöne Wanderungen, schaute mir die tolle Gegend an, ging im Supermarkt einkaufen und bereitete mir mein Essen selbst zu.
So habe ich es in den Jahren bis heute beibehalten. Ich genieße diese Art des Reisens sehr und möchte sie in meinem Leben definitiv nicht mehr missen.
Natürlich ist es auch schön, gemeinsam zu verreisen, wenn man sich gut versteht. Mit meinen Freunden gehe ich ja jedes Jahr im September für ein paar Tage wandern, und das ist immer ein absolutes Highlight.
Außerdem geht mein Kumpel nächstes Jahr in Rente und hat dann wieder mehr Zeit. Vielleicht ergibt sich ja mal wieder eine gemeinsame Reise – zum Beispiel nach Teneriffa, wo wir schon dreimal zusammen waren und beide echte Fans sind.
https://opas-traumleben.blogspot.com/2025/09/mit-den-b-boys-durchs-leben-wandern.html
https://opas-traumleben.blogspot.com/2025/11/du-warst-noch-nicht-auf-teneriffa-dann.html
https://opas-traumleben.blogspot.com/2026/01/der-kurschatten-bin-ich-meine-reise-zur.html
Solo-Reisen leicht gemacht: 7 Vorteile, die dich überzeugen - Blick https://share.google/wNPfBmenqjxpnz2Cc
Kommentare
Kommentar veröffentlichen