L’orto di Opa Lino



Der Juni hat begonnen und im Gemüsegarten geht es jetzt richtig vorwärts. 


Zucchini, Schwarzkohl, Gurken und Tomaten wachsen im Moment so kräftig, dass man fast schon dabei zuschauen kann. 

Auch die Möhren, die Zwiebeln und der Salat gedeihen schön! Ich habe außerdem noch Mangold und Rote Bete ausgesät, aber die kommen noch nicht so richtig.


Ich mag die Cucina Povera. Man baut sein Gemüse im Garten an, erntet genau das, was man gerade braucht, und bereitet es in der Küche frisch zu, um daraus einfache Gerichte zu zaubern. Genau so stelle ich mir das Leben in einem kleinen Dorf in Apulien vor.

Dieser Vorstellung eifere ich nach. Ich möchte in Zukunft noch mehr Sachen anbauen und habe mir deshalb schon Samen von Sprossenbrokkoli bestellt. Den kann man als Nachfrucht im Juli noch aussäen und dann vielleicht im Oktober oder im nächsten Frühjahr ernten.

Sprossenbrokkoli oder Bimi bekommt man manchmal auch bei Lidl. Ich konnte dort eine schöne Tüte erstehen und habe daraus direkt ein einfaches Pastagericht gezaubert.

Der Sprossenbrokkoli wird in der Pfanne in reichlich Olivenöl gebraten. Dann kommen Zwiebeln, Knoblauch und etwas Staudensellerie dazu.

Parallel dazu kocht man die Pasta. Man nimmt sich einen Schöpflöffel von dem Pastakochwasser, löscht das Gemüse in der Pfanne damit ab und lässt es leise köcheln. Die Nudeln kocht man sehr al dente, gibt sie dann mit noch einem Schöpflöffel Nudelwasser in die Pfanne und lässt alles miteinander verbinden und die Flüssigkeit einköcheln.


Die Nudeln nehmen dabei die Flüssigkeit richtig schön auf. Bei mir kamen noch reichlich frische Kräuter aus dem Garten dazu und dann geriebener Grana Padano.

Dazu gab es einen leckeren Pflücksalat aus meinem Orto.

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