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Es werden Posts vom Januar, 2026 angezeigt.

B. ist out – der Groove der Freiheit

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„Yo, der B., der war im Amt ’ne Legende, mit Ruhe im Blick und ’nem Stift in der Hände. Er hat beraten, geholfen, gecheckt, doch jetzt wird der Aktenberg endgültig versteckt. Statistik? Nee, das war nie sein Ding, wenn Excel ruft, hört man, wie er singt: „Ich bin dann mal kurz im Garten, tschau, bei Bohnen, Tomaten, da blüh’ ich genau!“ In der Pause – Linsen, Kaffee, dann Nap, zwanzig Minuten Power-Nap-Nap Beine hoch, Telefon im Griff, B. bleibt cool und das ganz ohne If. Deutschrap im Ohr, Jazz im Herz, Wohnwagen-Träume, Freiheit, kein Schmerz. Pfälzerwald, Teneriffa, Sonne, Strand, endlich Pensionär, endlich Freizeit geplant.“ Jazz und Hip-Hop haben mich durch mein ganzes Berufsleben begleitet und mir Kraft gegeben. Meine Kolleginnen haben das aufgegriffen und haben mir zum Abschied diesen Rap geschrieben und präsentiert. Das war ein besonderer Moment für mich. Da steckt so viel Liebe und Anerkennung drin und Wertschätzung; ich war wirklich sehr gerührt und berührt. Und b...

Von den Mühen der Berge zu den Mühen der Ebene

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Zurück von meiner Algarve-Kur – und der Pensionärsalltag kann beginnen.  Mir hat die Auszeit gut getan: für mich selbst gut zu sorgen und die inneren Prozesse mit allen Aufs und Abs zu durchleben. Das war sehr gut. 🌊 Für die Familie war es natürlich eine Herausforderung, dass ich während meiner Abwesenheit nicht mithelfen konnte.  Und so war ich in den ersten vier Tagen nach der Rückkehr auch gleich gefragt – vor allem, um mich um den Enkelmann zu kümmern. Ich habe ihn in der Zeit an der Algarve auch sehr vermisst und mich riesig gefreut, ihm wieder so nahe zu sein. Das habe ich sehr gerne gemacht.  Es war zwar gleich mal ein Start von 0 auf 100, aber so ist es manchmal;  es hatte sich aufgrund verschiedener Termine einfach so ergeben. 🧸❤️ Und ein bisschen Erkältung habe ich mir, glaube ich, auch wieder eingefangen – das kauft man eben immer mit ein.  Nun ist die Familie für vier Tage zu Besuch zur großen Tochter gefahren und jetzt kann ich ausspan...

Zwischen tiefem Durchatmen und Kofferpacken – Der letzte Tag meiner Algarve-Kur

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Gegen Morgen hatte der Wind sich gelegt und die Sonne kam raus. Für den Vormittag war sonniges Wetter vorhergesagt, und ab Mittag sollten wieder Wolken aufziehen und der Wind zurückkommen. Und so war ich dann auch um 9:40 Uhr abfahrbereit und setzte meinen Plan um, noch mal zur Praia do Barril zu fahren. 20 Minuten auf der N125 – es war wenig los und die Fahrt war entspannt. Ich parkte wieder auf dem schönen Parkplatz, drei Minuten von der Brücke entfernt. Es war noch wenig los und das Licht heute sehr schön!  Ein bisschen Wind blies und zauberte kleine Wellen auf die Ria. Die Arbeiter, die an der kleinen Strandeisenbahn arbeiten und auch den Bahnsteig am Strand erneuern, waren schon wieder zugange, aber es waren noch nicht so viele Touristen da. Ich genoss heute die Luft ganz besonders und bemühte mich, tief ein- und auszuatmen, so als wollte ich die gute Luft mit nach Hause nehmen. Am Strand angekommen, bot sich ein schönes Bild: Durch das stürmische Wette...

Abschiedsgedanken zwischen Sturm und Sonnenschein ⛅🌧️

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Gestern war so ein kompletter Regentag und es wehte ein stürmischer Wind. Man konnte gar nicht raus. Ich habe es mir gemütlich gemacht in meinem Tiny House. Gelesen und Musik gehört und gekocht. Und meine Übungen gemacht und geschlafen. Und Fußball geschaut. Ein wenig hatte ich mit der Verdauung zu kämpfen.  ​Heute hatte ich mir für 7 Uhr den Wecker gestellt. Das Aufstehen fiel mir ein wenig schwer. Das Wetter hatte sich beruhigt. Es war wolkig, aber die Sonne kam auch mal durch. Ich bin an der Ria hinter Fuseta gelaufen. Es herrschte wieder diese schöne Ebbestimmung.  Aber meine Stimmung heute war ein wenig gedrückt, und der Spaziergang konnte sie nicht so richtig heben. ​Ich war dann noch im Ria Shopping Center und dort im großen Auchan-Supermarkt und habe zwei Pasteis de Nata erstanden.  Das Wetter wurde am Nachmittag wieder schlechter. Und es kam Handball, Deutschland gegen Portugal. Es gab leckeres Essen von gestern: ...

Schritt für Schritt zu mehr Klarheit und Leichtigkeit

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Mein Gemütszustand heute Morgen war dem Wetter ein wenig ähnlich. Ein weißer Wolkenschleier, der die Sonne zwar durchließ, aber kein klares Wetter darstellte.  Ein Schummel-Sonnenwetter.  Meine Stimmung war so ähnlich. Leicht bedrückt. Auch ein leichter Schleier im Kopf. Und der Bauch drückte und grummelte etwas. „Hallo, meine Symptome“, dachte ich. Ich nahm es, wie es ist. Machte in Ruhe mein Programm. Schön frühstücken und Kaffee trinken. Yogaübungen. Musik hören. Ein wenig Sonnen. An meinem ersten Tag hier war ich ja nach Fuseta gefahren. War dort an dem schönen Hafen gewesen, am Ria-Strand und war die Ecovia entlanggelaufen. Bis zu der Stelle, an der man die Bahnlinie queren kann. Und dann zurück. Heute wollte ich den zweiten Teil dieser Tour machen und von der anderen Seite einsteigen. Und so hatte ich auch nur eine Anfahrt von fünf Minuten. Ich dachte: Läufst du mal los und schaust mal, wie es ist, wie es dir geht. Kannst ja wieder umdrehen. Ich ging eine Zei...

Tavira. Ein Tag ohne Eile

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Heute hat mir die Natur einen Herzmoment geschickt. Und meine Wegbegleiterin aus der Reha von 2021, Lisa!, hat es entdeckt. Ein tolles Symbol für eine positive Zukunft ❤️ Ich habe wieder gemütlich gemacht. Obwohl es ein herrlicher Sonnentag war, habe ich mich nicht stressen lassen. Mittlerweile habe ich doch schon einiges gesehen und habe nicht mehr diese Angst, etwas zu verpassen – dieses „Fomo“, das am Anfang noch so stark da war. Ich habe in Ruhe gefrühstückt und meine Yogaübungen gemacht. Ein wenig in der Sonne gesessen, die morgens so schön auf die Terrasse scheint. Ich habe mich ganz relaxt fertig gemacht und bin erst nach 11 Uhr losgefahren. Mein Ziel heute: Tavira.  Einen ausgedehnten Spaziergang durch die Salzwiesen machen und ein wenig die Stadt anschauen. So habe ich es gemacht.  Auf einem großen wilden Parkplatz hinter der Markthalle habe ich geparkt. Je weiter man in die Salzwiesen kam, desto besser wurde es.  Keine Menschen me...

Algarve-Kur: Einstieg in den Ausstieg

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Wenn man in Kur ist, hat man Zeit auch zum Nachdenken.  Und durch das Schreiben reflektiere ich ja auch meine Tage. Das ist kein Urlaub im klassischen Sinne für mich.  Es ist der Beginn meiner Pension und eines neuen Prozesses.  Ich möchte ein entspannteres Leben führen. Und an die Stelle der alten Verhaltensmuster dürfen neue treten. Ich habe mir psychosomatische Schutzmechanismen angewöhnt. Vermeidungsmuster.  Wenn es mir zu viel wurde, habe ich Symptome produziert. Dann durfte ich mich zurückziehen. Jetzt möchte ich lernen, gut für mich zu sorgen ohne diese Muster. Hier in meiner Algarve Kur habe ich begonnen damit. Was tut mir wirklich gut? Was ist mir zu viel? Welche Übungen helfen mir? Wie viele Pausen und Entspannung brauche ich? In Ruhe antworten auf diese Fragen zu finden. Das ist mein Plan für die nächste Zeit.

​Ein guter Kurtag

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Heute habe ich einen ganz gemütlichen Kurtag eingelegt.  Schon am Vorabend hatte ich mir überlegt, erst am Nachmittag zum Cerro de Cabeça zu fahren. Die Wettervorhersage hatte wechselhaftes Wetter gemeldet, was mir gerade recht kam. So bin ich erst spät aufgestanden und habe alles ganz entspannt angehen lassen. Seit heute habe ich das Gefühl, dass sich meine Nebenhöhlen langsam befreien. Die Zeit, das Inhalieren und die gute Meeresluft tragen allesamt dazu bei. Schließlich war genau das mein Plan: Im Januar an die Algarve zu reisen, um von dem milden Wetter und der Luft zu profitieren – weit weg vom Industriestaub der Heimat. Auf meinem Teppich im Tiny House habe ich eine 15-minütige Morgenroutine nach Liebscher & Bracht mit Dehnungen für den ganzen Körper gemacht, während die Sonne ein wenig durch die Terrassentür schien. Das tat unglaublich gut.  Es gelang mir heute richtig gut, mich gar nicht unter Druck zu setzen. Gegen Mittag wurde in aller Ruh...