Abschiedsgedanken zwischen Sturm und Sonnenschein ⛅🌧️
Gestern war so ein kompletter Regentag und es wehte ein stürmischer Wind. Man konnte gar nicht raus. Ich habe es mir gemütlich gemacht in meinem Tiny House. Gelesen und Musik gehört und gekocht. Und meine Übungen gemacht und geschlafen. Und Fußball geschaut. Ein wenig hatte ich mit der Verdauung zu kämpfen.
Heute hatte ich mir für 7 Uhr den Wecker gestellt. Das Aufstehen fiel mir ein wenig schwer. Das Wetter hatte sich beruhigt. Es war wolkig, aber die Sonne kam auch mal durch.
Ich bin an der Ria hinter Fuseta gelaufen. Es herrschte wieder diese schöne Ebbestimmung.
Aber meine Stimmung heute war ein wenig gedrückt, und der Spaziergang konnte sie nicht so richtig heben.
Ich war dann noch im Ria Shopping Center und dort im großen Auchan-Supermarkt und habe zwei Pasteis de Nata erstanden.
Das Wetter wurde am Nachmittag wieder schlechter. Und es kam Handball, Deutschland gegen Portugal. Es gab leckeres Essen von gestern: Estufado und die Pasteis de Nata. Das Handballspiel war der reinste Krimi.
Trotzdem blieb meine Stimmung über den Tag so ein wenig gedrückt. Morgen ist mein letzter Tag und übermorgen geht es zurück in die Heimat. Vielleicht hängt es damit zusammen. Von meinem Gefühl her habe ich hier jetzt eigentlich alles soweit gesehen. Der Zauber des Anfangs ist ein wenig vergangen. Und vielleicht habe ich auch ein bisschen Heimweh nach der Familie und den Freunden – und vor allem nach dem Enkelmann, den ich vermisse.
Ich glaube, ich bin gedanklich schon wieder zu Hause und mein Körper ist noch hier. Es war eine intensive Zeit hier gewesen und ich habe euch in meinen Blogbeiträgen daran teilhaben lassen. Was ich gelernt habe, ist, dass meine Stimmungen schwanken und meine Symptome mich fröhlich begleiten. Aber auch, dass ich immer wieder aufsteige, dass es immer wieder besser wird und es halt bessere Tage gibt und weniger gute.
Das wechselhafte und stürmische Wetter drückt auch ein wenig auf das Gemüt. Morgen Vormittag ist Sonne angesagt, und da möchte ich noch einmal dem Meer und der Ria Tschüss sagen – an der schönen Stelle mit der Brücke entlang des kleinen Bähnchens, wo der Strand so weit und schön ist.
Am Nachmittag soll es wieder stürmisch werden und sogar Gewitter geben. Da kann ich dann in Ruhe packen und meine Lebensmittelreste verwerten.
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