Zwischen tiefem Durchatmen und Kofferpacken – Der letzte Tag meiner Algarve-Kur



Gegen Morgen hatte der Wind sich gelegt und die Sonne kam raus. Für den Vormittag war sonniges Wetter vorhergesagt, und ab Mittag sollten wieder Wolken aufziehen und der Wind zurückkommen.

Und so war ich dann auch um 9:40 Uhr abfahrbereit und setzte meinen Plan um, noch mal zur Praia do Barril zu fahren. 20 Minuten auf der N125 – es war wenig los und die Fahrt war entspannt. Ich parkte wieder auf dem schönen Parkplatz, drei Minuten von der Brücke entfernt. Es war noch wenig los und das Licht heute sehr schön! 


Ein bisschen Wind blies und zauberte kleine Wellen auf die Ria. Die Arbeiter, die an der kleinen Strandeisenbahn arbeiten und auch den Bahnsteig am Strand erneuern, waren schon wieder zugange, aber es waren noch nicht so viele Touristen da.
Ich genoss heute die Luft ganz besonders und bemühte mich, tief ein- und auszuatmen, so als wollte ich die gute Luft mit nach Hause nehmen. Am Strand angekommen, bot sich ein schönes Bild: Durch das stürmische Wetter war das Meer bei Flut ziemlich weit nach oben gekommen. Jetzt war wieder Ebbe und der ganze Strand war schön glatt gespült – perfekt für einen Spaziergang. 


So lief ich einige Zeit am Strand entlang und beobachtete auch die Abdrücke meiner Wanderschuhe im Sand, die man heute so gut sehen konnte.
Nach einiger Zeit kehrte ich um. Das war gerade passend, denn es kamen ein paar Wolken auf. Auf dem Rückweg kamen mir schon einige Leute mehr entgegen – ich glaube, ich hatte heute einen kleinen Zeitvorteil. 


Ich fuhr genauso gemütlich zurück und noch nach Olhão zum Intermarché. Dort kann man ja bekanntlich günstig tanken, das weiß man ja aus Frankreich. Mein kleiner Fiat wurde voll gemacht: 32,60 €. 
In den zwei Wochen habe ich wirklich nicht allzu viel Benzin verbraucht mit diesem kleinen Hüpfer, zumal es sich um einen Hybridmotor handelt. Im Supermarkt habe ich noch ein schönes Baguette erstanden und ein paar Käsescheiben.
Auf meiner schönen Terrasse habe ich die Sonnenstrahlen noch genutzt und gemütlich einen Kaffee getrunken.

Bald kamen die angekündigten Wolken und brachten Wind und Regen. Ich begann drinnen mit ein wenig Aufräumen und Saugen und packte mein kleines Köfferchen. Aus dem Baguette wurden drei gut belegte Sandwiches für den Fahrtag morgen.

Beim Familiencamping früher gab es am Schluss immer eine „Camperpfanne“ aus den Resten, die noch da waren – im Grunde das kulinarische Highlight, an das sich alle noch heute gerne erinnern. Und meine Tiny-House-Pfanne fand ich auch wieder ausgesprochen lecker! Kartoffeln hatte ich mir gestern Abend schon vorgekocht, und dann kam alles rein in die Pfanne: viel Knoblauch, Kräuter, Zwiebeln und richtig schön Feuer! Und als die Sonne noch mal rausschaute, konnte ich den Teller sogar noch auf der Terrasse genießen.

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