Ende März wird der Garten schon richtig schön
Kalt ist es geworden, aber heute gab es doch einigermaßen viel Sonne. Ich bin erst nachmittags in den Garten und wurde mit einem richtigen Abendwetterchen belohnt.
Ende März wird es schon richtig schön im Garten: Jede Menge Blau und Gelb auf dem Rasen! Ich mag es ja ein bisschen wild, und so dürfen die Löwenzahn-Pflänzchen bei mir auch stehen bleiben.
Der Zwetschgenbaum blüht herrlich weiß und auch die Apfelbäume schicken sich an, ihre Blüten bald zu öffnen.
In den Beeten haben sich über den Winter allerdings einige Wildkräuter ausgebreitet und ihre Wurzeln tief in die Erde geschlagen. So musste ich heute noch mal mit der Grabegabel richtig hart arbeiten. In den letzten Wochen ist die Erde doch schon etwas trockener geworden und mein Boden damit etwas härter, als das noch Anfang März der Fall war.
Zwischendurch gab es eine Pause mit Kaffee und Streuselkuchen, den ich mir mitgebracht hatte. Und natürlich wurden wieder Wildkräuter gesammelt. Meine Nachbarin kam vorbei und wollte ein Schwätzchen halten. Sie war doch einigermaßen überrascht, dass ich diese Wildkräuter sammle und auch noch esse. Ihr Mann würde die gar nicht essen wollen – dabei hat er bei uns in der Anlage sogar die Funktion des Gartenwarts inne!
Ich glaube, sie wollte mir eigentlich erzählen, dass sie Oma wird. Nicht ohne Stolz berichtete sie mir, dass ihr Sohn, den ich ja auch kenne, geheiratet hat und das Kind demnächst kommt. Ich habe das Gefühl, sie findet mich ganz nett, auch wenn ich in meiner Nachbarschaft wohl ein kleiner Exot bin.
Ich habe eine Menge Erdbeeren im Beet, die ich eigentlich noch versetzen will – mehr an den Rand und um meinen kleinen Apfelbaum herum, um Platz für meine Tomaten und Gurken zu schaffen.
Trotz der sieben oder acht Grad konnte man es in der Sonne auf der Liege mit Fleece und Jacke gut aushalten. So konnte ich nach getaner Arbeit wieder schön in der Abendsonne unter meinem Zwetschgenbaum ein wenig chillen.
Heute besuchte mich sogar ein Halsbandsittich auf dem Baum. Er zwitscherte und krächzte mir ordentlich was vor, während er sich die Zwetschgenblüten schmecken ließ.
Ganze Scharen von Halsbandsittichen fliegen manchmal durch unsere Gartenanlage. Leider habe ich kein Foto von ihm für euch – nur eines von Opalinos Beinen mit Blick in die Abendsonne.
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