Der September ist da: Und die erste Kürbissuppe


Der September ist da. 10 Grad waren es heute Früh und Sonne. Wie herrlich. 

Man kann sich mit einer Jacke und einer Decke auf den Beinen auf den Balkon setzen und Kaffee trinken und die frische Luft genießen. 

Die Zeit der Hitzewellen scheint vorbei und die Zeit der Herbstgerichte beginnt. Wie schön.

Meine Mutter mag sehr gerne Hokkaido-Kürbis und zu Beginn des Herbstes freue auch ich mich wieder auf Kürbisgerichte. 
Die hängen einem dann auch irgendwann zum Hals heraus, aber jetzt lachen mich die kleinen Kürbisse im Supermarkt wieder an und wollen in den Einkaufskorb hüpfen.

Ein Klassiker ist natürlich Kürbissuppe.

Nach dem gemütlichen Morgenkaffee ging es dann schon bald ans Kochen. 

Am Abend zuvor hatte ich mir bereits überlegt, wie ich heute meine Kürbissuppe zubereiten möchte: mit Apfel, Zwiebeln, ein wenig Ingwer, etwas Rosmarin, zwei Kartoffeln, einer Handvoll roter Linsen und einem schönen kleinen Bio-Hokkaido-Kürbis.

Jazz-Playlist ab und los ging es!

Das Rezept in Kürze:

Vorbereitung: Den Hokkaido gründlich waschen (die Schale bleibt dran!) und wie die Kartoffeln, die Zwiebel und den Apfel in grobe Würfel schneiden. 
Den Ingwer und ein paar Rosmarinnadeln ganz fein hacken.

Anschwitzen: Zwiebeln, Apfel, Ingwer und Rosmarin in etwas Butter und Olivenöl andünsten, bis es herrlich duftet. 
Dann die Kürbis- und Kartoffelstücke kurz mitdünsten

Köcheln: Eine Handvoll rote Linsen dazugeben, mit Wasser aufgießen und mein selbstgemachtes Liebstöckelsalz hineingeben. 

Alles ca. 20 Minuten leise köcheln lassen, bis die Linsen zerfallen.

Das Finale: Die Suppe mit dem Pürierstab kräftig durcharbeiten, bis sie wunderbar cremig ist. Zum Schluss mit frisch geriebener Muskatnuss und einem kleinen Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Heute ist Donnerstag und da bringe ich ja auch meiner Mutter immer etwas mit. Sie freut sich sehr über selbst gekochte Gerichte. Und so habe ich die Suppe in eine kochend heiß ausgespülte Passata-Flasche abgefüllt. Auf diese Weise kann ich die Suppe prima transportieren und falls meine Mutter sie nicht gleich essen möchte, kann sie sie auch noch ein paar Tage problemlos aufheben, da sie in der Twist-off-Flasche luftdicht verschlossen ist.

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