An Tagen wie diesen
Und sie erzählt mir dann, wie es ihr geht, und das tut ihr gut.
Nun war ich bereits gestern dort, weil wir diese Woche den Tag getauscht haben.
Und ich? Wollte anstelle vom Rentner-Mittwoch heute in den Wald fahren zum Wandern. Aber am Vormittag merkte ich: Heute ist mir nach sehr gemütlich machen.
Und ich habe meinen Plan über den Haufen geschmissen und habe einfach gemütlich gemacht.
So ein Tag, wo man nichts Großes tut.
Kaffee trinken auf dem Balkon, bisschen das Geschirr wegräumen, zu Fuß zum Einkaufen, dann wieder auf dem Balkon eine Brotzeit einnehmen, mal die Turnschuhe in die Waschmaschine schmeißen und währenddessen wieder auf dem Sofa chillen. Und ein Mittagsschlaf.
Wie schön, dass man sich diese Faulenzer-Tage gönnen kann.
Vor meinem Männerstammtisch um 17:30 Uhr wollte ich dann noch in den Garten gehen. Den Rasen wollte ich endlich wieder mähen.
Man hat ja im Kopf immer diese Sätze: „Ich müsste eigentlich noch …“
Oder: „Ich kann ja nicht einfach nichts machen …“
Und dann habe ich doch entschieden, nichts zu machen und nicht in den Garten zu gehen. Einfach weiter gechillt.
Und dann erst um 17:30 Uhr in den Biergarten und gemütlich mit den Freunden abgehangen.
Fazit: Auch das Nichtstun muss man lernen.
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