Vom Tomatenplan zur Ernte


Anfang Februar habe ich ja, wie es die Gärtner tun, von der neuen Saison geträumt und Pläne für meinen Tomatenanbau geschmiedet.

https://opas-traumleben.blogspot.com/2026/02/mein-tomaten-plan-zuruck-zu-den-wurzeln.html

Ich habe mir fünf Sorten bei Michis Tomaten bestellt.
Sie verschickt die Samen in kleinen Plastiktütchen, die sie handschriftlich mit Filzstift beschriftet.
Das ist mit viel Liebe gemacht und steigert die Vorfreude, wenn man ein kleines Kuvert von Michi in seinem Briefkasten findet.

Mitte bis Ende März starte ich mit der Aussaat. Dann sind die Tomatenpflanzen Anfang bis Mitte Mai bereit für den Umzug ins Gartenbeet.
Früher lohnt es sich kaum.

Bereits am 29. März streckten die ersten Pflänzchen ihre Köpfe heraus.


Alle Pflänzchen haben sich gut entwickelt, außer einer Sorte: der Brandywine Yellow. Sie wollte diesmal nicht wachsen.


Ich habe dann noch einmal welche nachgesät. Aber mit diesen war es dasselbe. Drei Pflanzen habe ich im Beet stehen, aber es entwickeln sich nicht wirklich Tomaten an ihnen. Manchmal bleibt es einfach ein Rätsel, woran es liegt. Die Brandywine hatte dieselben Bedingungen wie die anderen.


Die anderen Pflänzchen haben sich gut entwickelt und Anfang Mai habe ich bereits die ersten Pflanzen rausgesetzt. Das entscheide ich immer spontan – je nach Wetterlage und Wuchshöhe der Sprösslinge.

Meine Gemüsebeete bekommen immer eine kräftige Mulchschicht aus Rasenschnitt.
Das hält die Feuchtigkeit im Boden und kurbelt das Bodenleben so richtig an.


Etwa neun bis zehn Wochen Geduld braucht man, bis die ersten Tomaten rot reifen. Pünktlich wie jedes Jahr ist es meist um den 20. Juli soweit.

Da ist die Freude natürlich riesengroß – aber seht am besten selbst:

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