Der Juni-Garten und die Hitzewelle


Im Juni wird es ja oft schon sehr heiß, und dieses Jahr haben wir die schlimmste Hitzewelle bekommen. 

Jeden Tag wurde es noch heißer, tagelang hatten wir Temperaturen zwischen 35 und 39 Grad und Nachtwerte von bestenfalls 23 Grad. 

Heute soll der letzte Tag sein, und für den Abend sind Gewitter gemeldet.
Am Anfang der Hitzewelle hatte ich noch 21 Grad im Wohnzimmer, heute sind es 28 Grad. Jeden Tag ist das Thermometer ein kleines bisschen weiter geklettert. Man konnte die Wohnung gar nicht mehr runterkühlen – trotz eines gut gedämmten Hauses und cleveren Lüftungsmanagements. 


Ich glaube, ohne ein Kühlgerät kommt man in Zukunft einfach nicht mehr aus. Es gibt ja diese mobilen Geräte, bei denen man den Schlauch aus dem Fenster leitet. Dafür soll es wohl solche Plastikschienen geben, die man einfach im Fenster einklemmen kann.


Ich bin übrigens mit dem Auto zum Schrebergarten gefahren, weil es mir mit dem Fahrrad einfach zu heiß war. Aber selbst der Weg vom Auto zum Garten und zurück war schon eine kleine Wüstenwanderung. 


Zum Gießen bin ich immer morgens in meinen Garten gegangen. Aber zunehmend wurde auch das immer anstrengender, weil es um diese Uhrzeit oft schon 33 Grad hatte. Ich habe mich dann aber immer mit dem Gartenschlauch schön abgekühlt und im Schatten auf der Liege gechillt.


Der Garten hat die Hitze aber gut verkraftet. Den Rasen habe ich relativ lang gelassen, und die Beete habe ich ohnehin ausgiebig mit Rasenschnitt gemulcht. 


Außerdem ist alles bunt gemischt bepflanzt. Dadurch entsteht eine gute Beschattung und überhaupt ein gutes Klima. Mit dem Ergebnis bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden.

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