Winterlicht und Seelenfutter: Meine Opalino-Bolo


Heute hatte ich mich auf graues Wetter und eisig kalten Wind eingestellt, doch plötzlich schien gegen 10 Uhr eine herrliche Sonne ins Opa-Häuschen. 

Meine Tomatensoße für Opalinos Veggie-Bolo köchelte bereits leise auf dem Herd. 

Also nichts wie rein in die Skiunterwäsche, gut eingepackt und raus zu einem Spaziergang in die Wintersonne!


Gestern hatte es einen ganz kleinen Hauch geschneit und jetzt mit der Sonne funkelte mir eine Winterlandschaft entgegen.

Meine Runde ums Dorf gehe ich immer wieder gerne; schnell ist man im Feld und am Wald, wo die tiefstehende Sonne lange Schatten zaubert. 


Auf dem Rückweg habe ich im Drogeriemarkt schon Mini-Fläschchen für meine Algarve-Reise besorgt. Das ist schon ein bisschen Vorfreude, denn in einer Woche geht’s los! ☀️


Wieder zurück im Opa-Häuschen ging es an das Finale der Soße. Ich habe mit dieser Veggie-Bolo jetzt schon einige Zeit experimentiert und die Kombination von roten Linsen und Hirse ist mein Favorit. Man darf nicht zu viel Hirse nehmen. Ich habe für meine Pfanne 80 g rote Linsen und 50 g Hirse verwendet. Die werden abgespült und kommen in die Soße. Dazu ein Viertel Liter Wasser und dann wird das Ganze noch mal eine halbe Stunde geköchelt.


Dann das Pasta-Wasser aufsetzen. Ich habe schwäbische Eierbandnudeln verwendet – die süddeutsche Antwort auf Tagliatelle. Die Nudeln schön al dente kochen und von dem Pasta-Wasser etwas abschöpfen. Nudeln abgießen und zurück in den Topf und dann mit reichlich Soße im Topf und etwas Pasta-Wasser das Ganze „verheiraten“. Ich habe noch frisch zerstoßenen Pfeffer in die Soße gemacht gegen Ende. Schön anrichten und mit geriebenem Grana Padano bestreuen und Petersilie.

🍝 Opalinos Bolo (Das Kurz-Rezept)

1. Die Tomatenbasis (Soffritto):
Stangensellerie, Möhre, eine halbe Zucchini, rote Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken.
In reichlich Olivenöl anbraten.
Tomatenmark, Salz und etwas Zucker dazugeben, mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen.
Eine Flasche Tomatenpassata, etwas Wasser, vier Lorbeerblätter und eine Prise Zimt hinzufügen.
Das Ganze 1 bis 1,5 Stunden leise köcheln lassen.

2. Die Füllung:
80 g rote Linsen und 50 g Hirse (vorher heiß abspülen) in die Soße geben.
Ca. 250 ml Wasser hinzufügen und alles noch einmal ca. 30 Minuten sanft einkochen.

3. Das Finale:
Schwäbische Eierbandnudeln al dente kochen (Pasta-Wasser auffangen!).
Mantecare: Nudeln mit reichlich Soße, etwas Pasta-Wasser und frisch zerstoßenem Pfeffer im Topf „verheiraten“.
Mit geriebenem Grana Padano und Petersilie servieren.

Wenn dir das Rezept gefällt, lass gerne einen 👍🏼 da im Kommentarfeld.
Man muss sich nicht anmelden.

Blick zum Pfälzer Wald 

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