Tavira. Ein Tag ohne Eile
Ich habe wieder gemütlich gemacht. Obwohl es ein herrlicher Sonnentag war, habe ich mich nicht stressen lassen. Mittlerweile habe ich doch schon einiges gesehen und habe nicht mehr diese Angst, etwas zu verpassen – dieses „Fomo“, das am Anfang noch so stark da war.
Ich habe in Ruhe gefrühstückt und meine Yogaübungen gemacht. Ein wenig in der Sonne gesessen, die morgens so schön auf die Terrasse scheint. Ich habe mich ganz relaxt fertig gemacht und bin erst nach 11 Uhr losgefahren.
Mein Ziel heute: Tavira.
Einen ausgedehnten Spaziergang durch die Salzwiesen machen und ein wenig die Stadt anschauen. So habe ich es gemacht.
Auf einem großen wilden Parkplatz hinter der Markthalle habe ich geparkt. Je weiter man in die Salzwiesen kam, desto besser wurde es.
Keine Menschen mehr, nur noch Vögel, das glitzernde Wasser und ganz fern die Geräusche der Stadt. Nur noch der Wind, der sachte um meine Nase blies und auf den Wasserbecken kleine Wellen produzierte.
Die Sonne, die sich in den blauen Becken spiegelte. Ich beobachtete ausgiebig die verschiedenen Vögel.
Eine wirklich schöne, ruhige Atmosphäre, die mir half zu entspannen.
Dann ging es zurück in den Ort. Vorbei an gepflegten Sozialblocks kam ich zu einem sehr schönen Kirchlein, auf dem ein Storchenpaar sein Zuhause hatte.
Weiter zum nächsten Kirchlein, an schönen Häuschen vorbei
zum Ufer des Gilão und hoch auf die Bridge of Discovery, von der man die ganze Stadt im Blick hat.
Und dann weiter am Ufer entlang Richtung römische Brücke. Klar, die will man sehen.
Am Ufer machte ich erst mal ein schönes Picknick. Ich hatte mir heute ein leckeres Schinkensandwich eingepackt und so saß ich auf der Bank direkt am Anleger der Fähre.
Die kam gerade an und spuckte eine Reihe von Best Agern aus. Ursprünglich hatte ich mir überlegt, auch mal mit der Fähre auf eine Insel zu fahren. Aber als ich gestern Abend in mich hineinhorchte, merkte ich, dass mir das viel zu viel Stress machte. Und so saß ich gemütlich auf meiner Bank, mümmelte genüsslich an meinem Sandwich, fühlte mich entspannt und beglückwünschte mich für meinen Tagesplan.
Nachdem die römische Brücke geknipst war, ging es gemütlich zurück zum Auto.
Es fehlte ja noch mein Lidl-Moment. 15 Minuten später war ich bereits mit meinem Einkaufswagen unterwegs. Frisches Brot und natürlich zwei Pasteis de Nata... 😁 Eins habe ich mir wieder direkt auf dem Parkplatz schmecken lassen, wie beim ersten Mal, und das zweite gemütlich auf meiner Terrasse mit den letzten Sonnenstrahlen, die auf die Terrasse treffen.
Freue mich immer auf/über deine Bilder, Eindrücke und Einblicke in dein Seelenleben. Besonders freue ich mich heute darüber, dass ich zu dem „Herzensbild“ beitragen konnte.
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